Bioabfallvergärungsanlage

„Low-emission“ Biogutvergärungsanlage mit flexibler Stromeinspeisung entsteht am Standort der Rhein-Hunsrück Entsorgung 

Mit Ihrer Unterstützung wird seit über 25 Jahren im Rhein-Hunsrück-Kreis Biomüll getrennt gesammelt und einer stofflichen Verwertung zugeführt. Die Verwertung von sortenrein erfasstem Bioabfall liefert einen nachhaltigen Beitrag zur Energiewende. In unserer neuen Vergärungsanlage, die 2021 am Standort Deponie Kirchberg in Betrieb gehen wird und die den neuesten umwelttechnischen Standards entspricht, wird aus den von den Haushalten bereitgestellten Bioabfällen Methan-Gas gewonnen, das zur Stromerzeugung genutzt wird.

Durch eine komplette Kapselung der Halle und der Aufbereitungskomponenten sowie dem Verzicht auf eine Aerobisierung kann die Bioabfallvergärungsanlage nahezu emissionsfrei betrieben werden und erzeugt neben einer Fremdstoff-basierten Fraktion (Ersatzbrennstoff-Fraktion), stofflich ausschließlich Flüssigdünger.

Die über die Biotonne erfassten und für die Vergärung besonders geeigneten sowie energiereichen organischen Abfälle werden in der neuen Anlage über eine hydraulische Presse so aufbereitet, dass mit der nachgeschalteten Vergärungstechnik (Trockenfermentation) eine hohe Biogasausbeute erzielt wird.

Ziel ist dabei eine hochwertige, regionale und nachhaltige Verwertung für die jährlich etwa 13.000 Tonnen Bioabfall sicherzustellen und zugleich das energetische und stoffliche Potenzial der getrennt erfassten biogenen Abfälle nutzen zu können. Zwei Blockheizkraftwerke werden für eine zeitlich flexible Stromerzeugung von jährlich etwa 4.000.000 kWh sorgen und damit eine an das Stromnetz angepasste Einspeisung ermöglichen.

Hier finden Sie Einblicke in den Neubau